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    <updated>2026-04-11T22:59:13+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Zeolith im Regenwasser-System: Eigenschaften, Kapazität und Anwendung in eine...</title>
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                                            So lässt sich Regenwasser in einer Zisterne ohne aufwändige Pumpen oder Rohrinstallationen direkt von problematischen Metallbelastungen befreien.
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                 Zeolith im Regenwasser-System: Eigenschaften, Kapazität und Anwendung 
 Zeolith ist ein natürliches Alumosilikat mit einer dreidimensionalen, gitterartigen Struktur, die durch den Austausch von Aluminium und Silizium negative Netzwerkladungen aufweist. Diese Ladungen werden im Wasser durch bewegliche Kationen wie Natrium, Kalium, Calcium oder Magnesium ausgeglichen. In Kontakt mit schwereren Metallionen tauscht das Zeolith seine leichten Kationen gegen Blei, Aluminium oder andere Schwermetalle aus und bindet diese in seinen Poren. So lässt sich Regenwasser in einer Zisterne ohne aufwändige Pumpen oder Rohrinstallationen direkt von problematischen Metallbelastungen befreien. 
 Die Leistungsfähigkeit eines Zeoliths wird durch die Kationenaustauschkapazität (CEC) beschrieben, die üblicherweise in Milliequivalenten pro 100 Gramm (meq/100 g) oder Mol pro Kilogramm (mol/kg) angegeben wird. Bei dem hier betrachteten Zeolith liegt die Gesamt-CEC bei 175 meq/100 g, was 1,75 eq/kg beziehungsweise 1,75 mol monovalenter Kationen pro Kilogramm entspricht. Solche Kenngrößen helfen, die notwendige Materialmenge zu berechnen und die Austauschreaktionen zu verstehen. 
 Die Aufschlüsselung der Austauschformen zeigt, dass Calcium mit 0,98 mol/kg und Magnesium mit 0,19 mol/kg die Hauptladungsträger sind, gefolgt von Kalium (0,45 mol/kg) und Natrium (0,19 mol/kg). Obwohl die aufsummierten Einzelkapazitäten höher liegen können, ist für die Praxis stets der Herstellerwert von 175 meq/100 g entscheidend. Dieser Wert garantiert, dass das Zeolith unter typischen Betriebsbedingungen zuverlässig funktioniert. 
 Um Zeolith in einer Zisterne ohne Filtergehäuse einzusetzen, wird es in robuste Netzbeutel gehängt. Eine Körnung von ein bis drei Millimetern hat sich bewährt, weil sie eine hohe Oberfläche bei geringem Staub- und Verblockungsrisiko bietet. Die Beutel mit Maschenweiten von 0,5 bis 1 Millimeter verhindern das Entweichen des Granulats, während das Wasser ungehindert zirkulieren kann. Für eine 8 000 Liter-Zisterne empfiehlt es sich, fünf bis acht Kilogramm Zeolith auf mehrere Beutel zu verteilen und diese im Zulaufbereich beziehungsweise am tiefsten Punkt zu platzieren, um eine gleichmäßige Durchmischung zu fördern. 
 Bei der Bindung von Blei kann ein Gramm Zeolith theoretisch rund 181 Milligramm Pb²⁺ aufnehmen. Dabei wird im Ionenaustauschprozess Natrium freigesetzt, was den Netto-Gewinn auf etwa 141 Milligramm pro Gramm Zeolith reduziert. Aluminium hingegen wird in deutlich geringerer Menge gebunden: Etwa 15,7 Milligramm Al³⁺ pro Gramm Zeolith verdrängen rund 35 Milligramm Calcium, sodass das beladene Zeolith netto etwas an Gewicht verliert. In statischen Netzbeuteln sind allerdings meist nur 20 bis 30 Prozent der theoretischen Kapazität erreichbar, sodass die tatsächliche Massenänderung im einstelligen Milligrammbereich je Gramm Zeolith verbleibt. 
 Nach sechs bis zwölf Monaten oder sobald die Filterleistung nachlässt, wird das Zeolith regeneriert oder ausgetauscht. Für die Regeneration reicht eine fünf- bis zehnprozentige Natriumchlorid-Lösung, in der die Beutel geschwenkt und anschließend gründlich mit Frischwasser gespült werden. Diese einfache Prozedur stellt die ursprünglichen Natriumladungen wieder her und verlängert die Nutzungsdauer erheblich. 
 Zusammenfassend bietet der Netzbeutel-Einsatz von Zeolith eine kostengünstige und wartungsarme Möglichkeit, Schwermetalle aus gesammeltem Regenwasser zu entfernen. Mittlere Körnungen, ein Gesamtfüllgewicht von fünf bis acht Kilogramm und regelmäßige Regeneration sorgen für eine zuverlässige Wasserbehandlung ohne komplexe Technik. Mit diesem Ansatz lässt sich die Gartenbewässerung sicher gestalten und das Risiko einer Kontamination durch Schwermetalle dauerhaft minimieren. 
 Zeolith ist ein natürliches Alumosilikat mit offener, gitterartiger Struktur und hervorragender Fähigkeit, Kationen selektiv auszutauschen. In einer Zisterne kann es in Netzbeuteln hängen, um Schwermetalle und andere Ionen direkt aus dem stehenden Wasser zu entfernen. 
 1. Aufbau und Funktionsprinzip 
 Zeolithe bestehen aus einem dreidimensionalen Gerüst aus Silizium- und Aluminium-Oktaedern. Die negativen Ladungen, die durch Aluminium-Substitution entstehen, werden durch austauschbare Kationen (Na⁺, K⁺, Ca²⁺, Mg²⁺) ausgeglichen. In Kontakt mit wasserlöslichen Schwermetallionen tauscht Zeolith seine Kationen gegen schwerere Metallionen aus und bindet diese in seinen Poren. 
 2. Kationenaustauschkapazität (CEC) 
 Die wichtigste Kenngröße für die Dimensionierung ist die Kationenaustauschkapazität, üblicherweise angegeben in meq/100 g oder mol/kg. 
 
 
 Gesamt-CEC:  175 meq/100 g  Zeolith (entspricht 1,75 eq/kg oder 1,75 mol monovalenter Kationen/kg). 
 
 
 Beispiele für typische Austauschformen: 
 
 
 Ca²⁺: 0,98 mol/kg 
 
 
 Mg²⁺: 0,19 mol/kg 
 
 
 K⁺ : 0,45 mol/kg 
 
 
 Na⁺: 0,19 mol/kg 
 
 
 
 
             
 
  
 Ion 
  
 mol/kg 
  
 Valenz 
  
 eq/kg = mol·Valenz 
  
 meq/100 g 
  
 
 
 
 
 Ca²⁺ 
 
 
 0,98 
 
 
 2 
 
 
 1,96 
 
 
 196 
 
 
 
 
 Mg²⁺ 
 
 
 0,19 
 
 
 2 
 
 
 0,38 
 
 
 38 
 
 
 
 
 K⁺ 
 
 
 0,45 
 
 
 1 
 
 
 0,45 
 
 
 45 
 
 
 
 
 Na⁺ 
 
 
 0,19 
 
 
 1 
 
 
 0,19 
 
 
 19 
 
 
 
 
  Summe  
 
 
  1,81  
 
 &amp;nbsp; 
 
  2,98  
 
 
  298  
 
 
 
 
 Hinweis: Die aufsummierten Einzel-meq/100 g können über der Gesamt-CEC liegen. Als Planungsgrundlage gilt immer der Herstellerwert von 175 meq/100 g. 
 3. Praktische Anwendung im Netzbeutel 
 
 
 Korngröße 
 
 
 Empfohlen:  1 - 3 mm oder 5 - 8 mm &amp;nbsp;(hohe Oberfläche, geringes Staub-&amp;amp; Verblockungsrisiko). 
 
 
 Netz­beutel­maschenweite:  0,5–1 mm , damit Granulat zurückgehalten, Wasser jedoch frei zirkulieren kann. 
 
 
 
 
 Füllmenge für 8 000 L Zisterne 
 
 
 Schwermetalllast (z. B. 0,1 mg/L) → Gesamt 800 mg Metall. 
 
 
 Theoretisch 8 g Zeolith (bei 100 mg Metall-Bindung/g), in der Praxis Sicherheitsfaktor × 500 →  4 kg . 
 
 
 Empfehlung:  5–8 kg Zeolith  pro Beutel oder verteilt auf mehrere Beutel. 
 
 
 
 
 Positionierung &amp;amp; Kontakt 
 
 
 Große Beutel am tiefsten Punkt, kleinere weiter oben. 
 
 
 Einmal pro Woche leicht umrühren oder an Zulauf platzieren, um Durchmischung zu fördern. 
 
 
 
 
 4. Gewichtsänderung bei Metallbindung 
 Zeolith gibt beim Aufnehmen von Metallionen eigene Kationen ab. Die Netto-Gewichtsänderung ergibt sich aus der Differenz beider Massen: 
             
 
  
 Schwermetall 
  
 Bindung (mg/g) 
  
 Freigesetztes Kation 
  
 Verlust (mg/g) 
  
 Netto-Zunahme (mg/g) 
  
 
 
 
 
 Pb²⁺ 
 
 
 181 
 
 
 40 (Na⁺) 
 
 
 40 
 
 
 +141 
 
 
 
 
 Al³⁺ 
 
 
 15,7 
 
 
 35 (Ca²⁺) 
 
 
 35 
 
 
 –19,3 
 
 
 
 
 
 
  Blei (divalent):  1 g Zeolith bindet bis zu 181 mg Pb²⁺ und wiegt danach netto etwa  +0,14 g  mehr. 
 
 
  Aluminium (trivalent):  1 g Zeolith bindet theoretisch 15,7 mg Al³⁺ und gibt ca. 35 mg Ca²⁺ ab → Netto  –19 mg . 
 
 
 In statischen Netzbeuteln werden selten 100 % der Kapazität erreicht. Realistisch sind 20–30 % der Maximal­kapazität, sodass die tatsächliche Massen­änderung pro Gramm Zeolith meist vernachlässigbar bleibt. 
 5. Regeneration und Lebensdauer 
 
 
 Regenerationsmittel:  5–10 %ige NaCl-Lösung . 
 
 
 Ablauf: Beutel entnehmen → in Salzlösung schwenken → Rückspülen mit Frischwasser → Wiedereinsetzen. 
 
 
 Austauschintervall: alle  6–12 Monate  oder sobald die Filterleistung nachlässt. 
 
 
 6. Zusammenfassung und Empfehlungen 
 
 
 Zeolith im Netzbeutel ist eine einfache, kostengünstige Methode zur Schwermetallentfernung in Zisternen. 
 
 
 Mittlere Korngröße (1 - 3 mm oder 5 - 8 mm) und insgesamt 5–8 kg Zeolith pro 8 000 L sorgen für ausreichende Kontaktfläche und Kapazität. 
 
 
 Die Netto-Masseveränderung durch Metallbindung ist gering und beeinträchtigt die Handhabung kaum. 
 
 
 Regeneration mit Salzlösung verlängert die Nutzungsdauer deutlich. 
 
 
 Mit diesen Grundlagen kannst du Zeolith gezielt einsetzen, um dein Regen­wassersystem effektiv von Schwermetallen zu befreien und deine Gartenbewässerung sicherer zu machen. 
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                            <updated>2025-07-22T15:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Saponit (Saponitmehl)</title>
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                                            Saponitmehl ist ein hochwirksames, magnesiumhaltiges Bodenverbesserungsmittel, das aus einem natürlichen Montmorillonit-Mineral besteht. 
                                        ]]>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Saponit (Saponitmehl)  ist ein hochwirksames, magnesiumhaltiges Bodenverbesserungsmittel, das aus einem natürlichen Montmorillonit-Mineral besteht. Es wirkt effizienter als herkömmliches Kalksteinmehl, indem es: 
 
 
  Bodensäure neutralisiert , pH-Wert erhöht und Austausch von Wasserstoffionen durch Calcium und Magnesium fördert. 
 
 
  Die Bodenfruchtbarkeit steigert  durch Verbesserung der Kationenaustauschkapazität sowie Anreicherung mit Nährstoffen wie Mg, Ca, K und Na. 
 
 
  Humusgehalt erhöht  (3,3–3,6 t/ha) durch verbesserte Sorptionseigenschaften. 
 
 
  Bodenstruktur optimiert , Belüftung und Wasserdurchlässigkeit verbessert sowie Pflanzen gegenüber Witterungseinflüssen widerstandsfähiger macht. 
 
 
  Stickstoff- und Phosphorgehalt stabilisiert  durch Förderung mikrobieller Aktivität. 
 
 
  Erträge um bis zu 80 % steigert  und Düngemittel effizienter macht (+15–20 %). 
 
 
  Umweltfreundlich , ungiftig, feuer- und explosionssicher, für den Bio-Anbau geeignet. 
 
 
 Saponit (auch Magnesium-Bentonit genannt) ist ein Naturmineral – ein Dreioctaeder-Mg-Smektit aus der Gruppe der Bentonite (mit Montmorillonit als Hauptmineral). Seine Einzigartigkeit liegt im hohen Magnesiumgehalt (bis zu 12 %). Zusätzlich weist es einen hohen Kaliumgehalt auf, was seine ausgeprägte Bioaktivität erklärt. 
 Darüber hinaus enthält Saponit zahlreiche für lebende Organismen wichtige Elemente wie Eisen (Fe), Kalzium (Ca), Kalium (K), Schwefel (S), Stickstoff (N), Mangan (Mn), Bor (B), Nickel (Ni), Kupfer (Cu), Zink (Zn) und weitere Spurenelemente. 
 Somit stellt Saponit eine neuartige mineralische Ressource mit einem äußerst breiten Anwendungsspektrum dar. 
 In der Ukraine sind die ersten Produkte auf Basis von Saponit für die Landwirtschaft und Tierhaltung, Kosmetik- und den Lebensmittelbereich bereits im Handel. 
 Saponit zeichnet sich durch eine Vielzahl besonderer Eigenschaften aus, darunter: 
 
 
 eine  hohe Ionenaustauschkapazität , 
 
 
 eine  aktive Oberfläche , 
 
 
 eine  ausgeprägte Sorptionsaktivität  gegenüber Schwermetallen und Radionukliden, 
 
 
  biokatalytische Aktivität , 
 
 
  Neutralisierungsfähigkeit  sowie 
 
 
  Filtereigenschaften . 
 
 
 
  Den Eigenschaften und Wirkungseffekten nach steht Saponit dem Zeolith sehr nah, weist jedoch einige beachtliche Vorzüge auf und zwar:  
 
 Saponit enthält weniger Silizium und ist daher etwas weicher 
 Saponit enthält etwas mehr von den essenziellen Elementen wie Mg, Fe, Zn, welche die lebenden Organismen für ihre Entwicklung und ihr Wachstum brauchen 
 Makro- und Mikroelemente im Saponit sind beweglicher als im Zeolith und daher noch besser verwertbar 
 
 
 1. Produktbeschreibung 
 Saponitmehl wird aus Saponit, einem magnesi­umreichen Montmorillonit-Schichtsilikat, gewonnen. Es liegt als trockenes, loses Pulver (Korngröße ≤ 1 mm, hell- bis dunkelbraun) vor und zeichnet sich durch hohe spezifische Oberfläche, Kolloidität und Kationenaustauschkapazität aus. Hauptkomponenten sind MgO (Ø 11,5 %), CaO (2,4 %), K₂O (0,81 %) und Na₂O (0,26 %). 
   
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 2. Wirkmechanismen im Boden 
 
 
  Kationenaustausch:  Steigende Boden­säure (H⁺) wird durch Austausch mit Ca²⁺, Mg²⁺, K⁺ und Na⁺ neutralisiert. 
 
 
  pH-Anhebung:  Im ersten Jahr nach Ausbringung steigt der pH-Wert typischerweise um 0,4–2,0 Einheiten an; der Effekt hält 3–5 Jahre an und verstärkt sich sogar im 3. Jahr. 
 
 
  Humusbildung:  Durch verbesserte Sorptionskapazität werden organische Substanzen effizienter eingebunden, was zu einer Humuszunahme von 0,11–0,12 % (3,3–3,6 t/ha) führt. 
 
 
  Mikrobiell bedingte Prozesse:  Saponit aktiviert stickstofffixierende und nitrifizierende Bakterien, stabilisiert alkalisch-hydrolysierten Stickstoff und erhöht mobile Phosphate um bis zu 4,7 mg/100 g Boden. 
 
 
 3. Langfristige Bodenverbesserung 
 
 
  Kationenaustauschkapazität (KAK):  Erhöhung um 0,8–1,2 mÄq./100 g (11–17 % Zuwachs) im dritten Anwendungsjahr. 
 
 
  Austauschbare Mg-Reservoirs:  Steigerung auf 9,2–10,1 mg/100 g Boden (27–58 % Zuwachs), Gesamtreserven bis 185 kg/ha. 
 
 
  Ertragssteigerung:  In Feldversuchen um bis zu 80 % höhere Erträge bei gleichzeitig 15–20 % gesteigerter Düngeverwertung. 
 
 
 4. Physikalisch-hydrophysikalische Effekte 
 
 
  Bodenstruktur:  Fördert Wasser- und witterungsbeständige Aggregate. 
 
 
  Belüftung &amp;amp; Drainage:  Erhöhte Porosität und Durchlässigkeit. 
 
 
  Trockenstresstoleranz:  Pflanzen widerstehen Trockenheit und Hitze besser. 
 
 
  Regenwurmpopulation:  Lebensbedingungen für Bodentiere verbessert, was Filtration und Lockerung unterstützt. 
 
 
 5. Agronomische Vorteile 
 
 
  Nährstoffversorgung:  Zusätzlich zu Ca und Mg werden auch K und Na bereitgestellt. 
 
 
  Pestizid-Detoxifikation:  Saponit bindet Rückstände von Herbiziden, Fungiziden und Insektiziden und reduziert deren phytotoxische Wirkung. 
 
 
  Schutz vor Schadstoffen:  Hält Schwermetalle und Radio­nu­klide vom Pflanzenbewuchs fern. 
 
 
  Bio-Tauglichkeit:  Ungiftig, feuer- und explosionssicher – ideal für ökologischen Landbau. 
 
 
 6. Anwendungsempfehlungen 
 
 
  Dosierung:  0,5–3 t/ha, je nach Bodenzustand, Kulturart und Ziel (0,2–0,6 t/ha sind ausreichend für gezielte Local-Band-Düngung). 
 
 
  Zeitpunkt:  
 
 
  Herbst:  Gleichmäßig ausstreuen und in 5–20 cm Einarbeiten (Pflug, Scheibenegge). 
 
 
  Frühjahr:  Vor der Saat oder direkt in die Saatrillen ausbringen. 
 
 
 
 
  Einarbeitung:  Grubber, Scheibenegge oder Pflug, um homogene Verteilung sicherzustellen. 
 
 
  Fruchtfolge-Empfehlung:  Gut kombinierbar mit Buchweizen – Winterweizen – Sommergerste. 
 
 
 7. Qualität, Lagerung und Verpackung 
 
 
  Norm:  DSTU 7110:2009. 
 
 
  Verpackung: &amp;nbsp;Big Bags (1 000 kg), 25 kg Sack. 
 
 
  Haltbarkeit:  2 Jahre bei trockener Lagerung. 
 
 
 Weiterführende Informationen 
 
 
  Kombination mit organischen Düngern:  Saponitmehl kann organische Substrate ergänzen und deren Mineralisierungsrate optimieren. 
 
 
  Sortenspezifische Wirkung:  Manche Kulturen (z. B. Hülsenfrüchte, Kartoffeln) zeigen besonders hohe Reaktionen auf Magnesiummangelkorrektur. 
 
 
  Kalkverzicht:  In kalkempfindlichen Systemen ersetzt Saponit oft Kalkstein­mehl und verhindert Überkalkung. 
 
 
  Umweltpunkte:  Potenzial zur Reduktion von Nitrat-Auswaschungen durch erhöhte N-Retention. 
 
 
  Wirtschaftlichkeit:  Integrierte Wirtschaftlichkeitsberechnungen belegen positive ROI durch Mehrerträge und reduzierte Dünge- und Kalkkosten. 
 
 
   
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2025-07-08T14:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Silizium und siliziumhaltige Mineralstoffe in der nachhaltigen Landwirtschaft...</title>
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                                            Moderne Trends in der Entwicklung der Landwirtschaft, steigende Anforderungen an die Qualität landwirtschaftlicher Produkte, die Notwendigkeit, die Bodenfruchtbarkeit in degradierten Böden wiederherzustellen, sowie die Suche nach Alternativen zu chemischen Düngemitteln und Pfl...
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Silizium und siliziumhaltige Mineralstoffe in der nachhaltigen Landwirtschaft – Kreislaufphilosophie 
 Moderne Trends in der Entwicklung der Landwirtschaft, steigende Anforderungen an die Qualität landwirtschaftlicher Produkte, die Notwendigkeit, die Bodenfruchtbarkeit in degradierten Böden wiederherzustellen, sowie die Suche nach Alternativen zu chemischen Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln haben zu einem erhöhten Interesse an siliziumhaltigen Düngemitteln und Mitteln für die Bodenverbesserung geführt. Seit dem Jahr 2000 ist die Produktion von Siliziumdüngern jährlich um 20 bis 30 % gestiegen. Viele Länder, die zuvor keine Siliziumdünger verwendet haben, setzen diese nun erfolgreich ein. So werden heute Siliziumdünger in  Japan, China, Südkorea, Indien, Mexiko, den USA, Australien und Brasilien  verwendet. 
 Die wissenschaftliche Literatur zu Siliziumdüngern und Silizium –haltige Mineralstoffen umfasst mehrere tausend Veröffentlichungen. Trotz ihrer hohen Effizienz findet der Einsatz von Siliziumdüngern nach wie vor nur in einem sehr begrenzten Rahmen statt, und das Wissen über die Rolle aktiver  Siliziumformen  sowie von  Silicatbakterien im Boden-Pflanzen-System  ist noch immer nur einem  kleinen Kreis von Spezialisten  bekannt. 
 &amp;nbsp; 
   
 Silizium-Effekte für Boden und Pflanze 
 Boden 
 
 
  Lockert den Boden  und erhöht dessen Porosität sowie die Luftdurchlässigkeit. 
 
 
  Wirkt sich positiv auf die Bodenstruktur aus  
 
 
  Erhöht die Wasserrückhaltung im Boden  und gibt es bei Bedarf an die Pflanzen ab. 
 
 
  Normalisiert den pH-Wert  des Bodens. 
 
 
  Bindet Schwermetalle und Nitrate  und reduziert deren Aufnahme durch Pflanzen. 
 
 
  Fördert die Entwicklung nützlicher Mikroorganismen  und erhöht die Wirksamkeit von Biopräparaten. 
 
 
 Pflanzen 
 
 
  Verbessert die Aufnahme von Makro- und Mikroelementen durch die Pflanze  
 
 
  Optimiert die Phosphoraufnahme  durch die Pflanzen und unterstützt bei Überschuss an P-Düngung zusätzlich die Aufnahme von Eisen (Fe), Mangan (Mn), Zink (Zn) und weiteren wichtigen Mikroelementen. 
 
 
  Erhöht die Widerstandskraft  gegenüber Temperatur-, Wasser- und chemischen Belastungen. 
 
 
  Verbessert die Keimfähigkeit  und Vitalität von Saat- und Pflanzgut. 
 
 
  Fördert die Wurzelbildung  sowie den Blühverlauf. 
 
 
  Regt die Photosynthese an.  
 
 
  Stärkt die Blattoberfläche und den Stiel.  
 
 
  Erhöht die Widerstandsfähigkeit  gegen Krankheiten und Schädlinge. 
 
 
  Hilft, das Potenzial landwirtschaftlicher Ernteerträge auszuschöpfen.  
 
 
  Steigert den Nahrungswert  der Bodenfrüchte. 
 
 
 Wirkungsmechanismen 
 Biochemisch 
 
 
 Aktivierung antioxidativer Systeme. 
 
 
 Aktivierung nicht-enzymatischer Antioxidantien. 
 
 
 Linderung von oxidativem Stress. 
 
 
 Stimulation der mitochondrialen Aktivität. 
 
 
 Molekular 
 
 
 Regulierung von Aquaporinen. 
 
 
 Veränderung in Signalwege. 
 
 
 Erhöhte Synthese von DNA, RNA und Proteinen. 
 
 
 Stimulation der Phytohormonsynthese. 
 
 
 Physiologisch 
 
 
 Verbesserung der osmotischen Anpassung. 
 
 
 Erhöhte Photosyntheserate. 
 
 
 Erhöhte Wasserkapazität. 
 
 
 Erhöhte hydraulische Leitfähigkeit. 
 
 
 Veränderung der Transpiration. 
 
 
 Stärkung von Membranen und Zellwänden. 
 
 
 Siliziumquellen und -formen im Boden 
  Flüssige Form:  
 
 
 Mono- und Polykieselsäure. 
 
 
 Komplexe mit anorganischen und organischen Komponenten. 
 
 
  Feste Form:  
 
 
 Amorpe Formen (z. B. Kieselgur, Opal). 
 
 
 Kristall- und Schichtformen (z. B. Quarz, Zeolith, Tonminerale, wie Montmorillonit, Saponit u.a.). 
 
 
 Arten von Siliziumstoffen und Produkten 
 
 
  Melioranten  (z. B. Zeolith; Dosierung pauschal ab 0,5 t/ha). 
 
 
  Düngemittel  (Dosierung pauschal 50–500 kg/ha). 
 
 
  Biostimulanten  (Dosierung pauschal bis zu 10 kg/ha). 
 
 
         
 
 
 
  Nach Zusammensetzung  
 
 
  Durch Wirkung  
 
 
  Nach Ursprung  
 
 
 
 
 Bio: 
 Torf, Sapropel, Humus, 
 Waldstreu, Sägemehl 
 
 
 Meliorant-Sorbtionsmittel: 
 Glaukonit, Zeolith, Kalkstein 
 Bentonit, Torf 
 
 
 Künstlich: 
 synthetische Produkte 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
 Mineralisch: 
 Kalkstein, Dolomit, Gips, 
 Gaukonit, Zeolith 
 
 
 Düngemittel-Meliorantien: 
 Klärschlamm, Sapropel, 
 Waldstreu 
 
 
 Natürlich 
 Glaukonit, Sapropel, Torf 
 Aluminiumoxid, Zeolith 
 
 
 
 
 Organomineralisch: 
 Komplexe Mischungen 
 
 
 Strukturbildner: 
 Ton, Sand, Torf, 
 Haldengestein 
 
 
 Nicht traditionell: 
 Asche und Schlacke, 
 Klärschlamm, Zementstaub 
 
 
 
 
 Auf den ersten Blick scheinen die Vorteile der Biostimulanten unbestritten zu sein. Bei genauer Betrachtung gibt es jedoch für jede Gruppe situationsabhängige Pro- und Contra-Argumente. Besonders bei einem Meliorantprodukt wie Zeolith fällt dessen Multifunktionalität und Nachhaltigkeit auf. Zeolith vereint die Eigenschaften aller drei Gruppen und wirkt vielseitig sowie schonend und nachhaltig. 
 Außerdem fördert Zeolith aktiv die Vermehrung nützlicher Mikroorganismen und wirkt wie ein Magnet für Regenwürmer im Boden. Wenn man in einem gesunden Boden von etwa 100 oder mehr Regenwürmern pro m2 ausgeht, kann der Einsatz von Zeolith zu einer Vervielfachung der Regenwurmpopulation um das Drei- bis Vierfache führen. 
 Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, die an der Universität Colorado (USA) gewonnen wurden, wird der Beitrag der Regenwürmer zur globalen Getreideernte auf etwa 6,5 % und zur Ernte von Hülsenfrüchten auf etwa 2,3 % geschätzt – das entspricht rund 140 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Produkte. Regenwürmer erhöhen die Bodenfruchtbarkeit spürbar, da sie den Humusgehalt steigern, und tragen folglich zum Anstieg der Ernteerträge bei. 
 Regenwürmer haben spezielle Ansprüche an ihren Lebensraum und sind daher Indikatoren für den ökologischen Zustand eines Bodens. Eine schonende Bodenbearbeitung sowie die Reduzierung des Einsatzes von Düngemitteln oder Pestiziden verbessern signifikant die Lebensbedingungen der Regenwürmer und deren Biozönose. Dies wird dank des Einsatzes von Zeolith nachhaltig ermöglicht. 
 Die Rolle von Zeolith als Anpassungshilfsmittel im Hinblick auf den Klimawandel – gekennzeichnet durch häufige Trockenperioden, extreme Temperaturschwankungen und Wassermangel – wird weiter zunehmen. Diese Vielzahl positiver Eigenschaften verdankt Zeolith seiner chemischen Zusammensetzung, seinem hohen Anteil an Silizium und seiner regulären kristallinen Struktur, was ihn zu einem hervorragenden natürlichen Adsorptionsmittel macht. 
         
 
 
 
 Erhöht die Leichtigkeit, Lockerheit, Porosität und Luftdurchlässigkeit des Boden 
 
 
 Verhindert Klumpenbildung, Verdichtung und Krustenbildung an der Bodenoberfläche 
 
 
 Sammelt und hält im Boden Feuchtigkeit und gibt sie bei Bedarf an die Pflanzen ab 
 
 
 
 
 Reduziert die Aufnahme von Nitraten und Schwermetallen in die Pflanze 
 
 
 Verbessert die Absorption von Pflanzenmakro- und Mikroelementen 
 
 
 Fördert das Potenzial von Nutzpflanzen für hohe Erträge 
 
 
 
 
  Zeolith   In produktiven Böden laufen gleichzeitig biologische und chemische Prozesse ab, die die Wirksamkeit von Düngemitteln verringern: Der Nutzungskoeffizient von Phosphor aus Düngemitteln beträgt durchschnittlich 15–25 % der ausgebrachten Menge. Stickstoff wird zu 40–50 % genutzt.   
 Zeolith ist ein ausgezeichneter natürlicher Absorptionsstoff. Er reduziert das Auswaschen jeglicher eingebrachten Düngemittel aus dem Boden und hält sie langfristig in der Wurzelzone zurück. 
 Dieser Mineralstoff neutralisiert gefährliche chemische Verbindungen, hält sie zurück und verhindert deren Aufnahme durch die Pflanzenwurzeln. Dadurch reduziert sich der Gehalt an Schadstoffen in der Ernte. 
 Mit der Anwendung von Zeolith kann man in nahezu allen Bodenarten positive Ergebnisse erzielen. Laut einigen Daten kann der Ertrag vieler landwirtschaftlicher Kulturen – wie Kartoffeln, Gerste, Winterweizen, Klee, Mais usw. – um 10–30 % gesteigert werden. Nach der Einarbeitung in den Boden können höhere Erträge über 3–4 Jahre oder länger beobachtet werden. Laut einiger Forschungen bleiben die Adsorptions- und Kationenaustauschfunktionen des Zeoliths sogar 7 Jahre nach der Einbringung in den Boden unverändert. 
 Die Forschung legt nahe, dass eine gezielte Siliziumversorgung eine nachhaltigere Landwirtschaft ermöglichen könnte, indem sie den Einsatz von Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln reduziert und die Anpassung an den Klimawandel verbessert. 
 Diese Eigenschaften machen Silizium zu einem wertvollen Bestandteil nachhaltiger Landwirtschaft. 
 Silizium hat unterschiedliche Auswirkungen auf verschiedene Pflanzenarten und kann deren Wachstum, Widerstandsfähigkeit und Nährstoffaufnahme erheblich verbessern. Hier sind einige Beispiele: 
 
 
  Getreide (z. B. Weizen, Reis, Gerste) : Silizium stärkt die Zellwände, wodurch die Pflanzen widerstandsfähiger gegen Schädlinge und Krankheiten werden. Besonders bei Reis verbessert Silizium die Resistenz gegen Pilzkrankheiten wie die Reisbrandkrankheit. 
 
 
  Gemüse (z. B. Tomaten, Gurken, Kartoffeln) : Es fördert die Wurzelentwicklung und erhöht die Wasseraufnahme, was besonders in trockenen Regionen von Vorteil ist. 
 
 
  Obstbäume (z. B. Apfel, Zitrusfrüchte) : Silizium verbessert die Fruchtqualität und erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Umweltstress wie Trockenheit und hohe Temperaturen. 
 
 
  Zierpflanzen (z. B. Rosen, Orchideen) : Es verstärkt die Blütenbildung und verlängert die Haltbarkeit der Blüten, indem es die Wasserretention in den Pflanzen verbessert 
 
 
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                            <updated>2025-07-07T13:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Zeolith Bodenverbesserer für den Golfrasen</title>
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                                            Moderne Golfrasen sind komplexe Ingenieursanlagen, wo alles Aufmerksamkeit und Sorgfalt erfordert. Die einzigartigen Eigenschaften von Zeolith, einem Klinoptilolith-haltigen Tuffgestein mit einem hohen KAK-Wert und hocheffizienten Kationenaustauscher und Adsorbent, Katalysator...
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                  Zeolith Bodenverbesserer für den Golfrasen/ZEO 06-1 mm  
  &amp;nbsp;  
  Moderne Golfrasen sind komplexe Ingenieursanlagen, wo alles Aufmerksamkeit und Sorgfalt erfordert.  
  Das Gras braucht optimale Bedingungen für sein Wachstum und Gedeihen - gute Verwurzelung, Schutz vor Insekten und Pflanzenkrankheiten und gegen abiotischen Stress. Von einer enormen Bedeutung für das Wachstum von Gras ist die Qualität des Erdreiches. Der Boden soll einen pH-Wert zwischen 6 und 7 (leichtsauer bis neutral) aufweisen - höhere pH-Werte wandeln viele Mikroelemente in einen unlöslichen Zustand um. Sehr wichtig für die &amp;nbsp;Einschätzung der Bodenqualität ist auch die Kationaustauschkapazität (KAK) des Bodens. Diese lässt sich gut mit Zeolith oder Humus regulieren. Optimal liegt dieser Wert etwa um 7-9 meq/g. Der KAK-Wert ist sehr wichtig für die Optimierung der Versorgung der Pflanzen mit Nähstoffen.  
  Eine gute Drainage erfordert eine bestimmte Bodenstruktur mit einem großen Anteil Sandfraktion. Das Erdreich soll auch bei hohen Belastungen keine Neigung zur Deformation aufweisen und nicht zu hohe Plastizität besitzen. Zu diesem Zweck wird in den Boden regulär Sand eingetragen. Diese Operation wird heutzutage zusammen mit Belüftung und Kopfdüngung vereint und mit speziellen Maschinen ausgeführt. Die Anwendung des Zeoliths anstatt des Sandes (ganz oder zum Teil) ist innovativ, hocheffizient und ökologisch zugleich.  
  Die einzigartigen Eigenschaften von Zeolith, einem Klinoptilolith-haltigen Tuffgestein mit einem hohen KAK-Wert und hocheffizienten Kationenaustauscher und Adsorbent, Katalysator und Molekularsieb zugleich, erlauben viele Aufgaben im Zusammenhang mit der Bodenvorbereitung, Rasengestaltung und der Rasenpflege, nur mit Zeolith und in Kombination mit Dünger- und Pflanzenschutzmitteln, zu lösen.  
  Besonders sinnvoll erscheint die Anwendung von Naturzeolith vor dem Hintergrund des in Kraft getretenen neuen Düngergesetzt ab 01.11.2017, der die Reduzierung des Eintrags von Stickstoff vorschreibt.  
  &amp;nbsp;  
  Vorteile zusammengefasst.  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; lockert den Boden und reichert diesen mit Sauerstoff an  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; hebt und stabilisiert pH-Wert des Bodens (Pufferfunktion)  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; speichert Stickstoff aus mineralischem und organischem Dünger und verlängert ihre Pflanzenverfügbarkeit  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; hält das Wasser (bis zu 70% seines eigenem Volumen) zurück  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; bremst die Verdampfung der Bodenfeuchte ab und beugt für Pflanzen ungünstige, starke Feuchtigkeits-Schwankungen vor  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; fördert und stärkt die Entwicklung vom Wurzelsystem der Pflanze  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; fördert&amp;nbsp; photochemische Prozesse in den Pflanzen und die Chlorophyllbildung&amp;nbsp;  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; steigert die Bioaktivität des Bodens durch die Aktivierung der Aktinomyzeten und heterotrophen&amp;nbsp; Mikroorganismen&amp;nbsp;  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; hemmt die Fäulnisprozesse im Boden  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; fördert den Abbau von Restbeständen an Pestiziden, Herbiziden und Fungiziden  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; bindet toxisch relevante Schwermetalle wie Pb, Cd, Hg und As  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; eignet sich hervorragen für die Bodensubstrate  
 &amp;nbsp; 
  Technologie und Dosierungsempfehlungen:  
  Vor Aussaat der Rasensamen wird ein Bodensubstrat ca. 25 cm dick aufgetragen. Anteil des Zeoliths im Bodensubstrat beträgt 20-30 % in Anhängigkeit vom Bodencharakter.  
 
  Tonige, schwere Böden (30%)  
  Lehmige Böden (20%)  
  Lehmsand (30%)  
  Sandige Böden (30%)      
 
  Bei bestehenden Grünflächen:  
  1-3 kg /m² (10-30 m³/ha)  
  Einarbeiten nach&amp;nbsp; Drill &amp;amp; Fill Verfahren. 20-30cm tiefe Löcher werden in den Boden gebohrt. Pro Quadratmeter sollen 50 Löcher mit einem Durchmesser von 20-25 mm entstehen. Damit wird die Belüftung und Drainage bzw. bessere Wasserversorgung erreicht. Die Verfüllung mit dem Zeolith erfolgt anschließend.  
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                            <updated>2019-01-24T15:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Über die Ursachen des Bienensterbens und mögliche Auswege</title>
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                  Die auf die Kultivierung von Monokulturen orientierte, intensiv-industriellen Agrotechnologien&amp;nbsp; verwenden aggressive Verfahren chemischer Unterdrückung von Populationen, den so genannten „Schädlingen“, die einen reduzierenden Einfluss auf die Erträge von landwirtschaftliche Kulturen nehmen. Dazu gehören Unkräuter, Insekten und Mikroorganismen. Dies führte zum breiten Einsatz von synthetisch hergestellten, chemischen Verbindungen wie Pestiziden, Herbiziden und Insektiziden. Trotz der Werbung&amp;nbsp; der Hersteller: langfristige und systemtypische Auswirkungen der chemischen Stoffe auf die Naturwelt sind noch gar nicht richtig erforscht.  
  Einer von solchen Prozessen ist die Erforschung des Einflusses von Insektiziden auf die entomologische Fauna (Insekten), inklusive Bienen. In der Welt existieren etwa 1500 Bienenarten, aber nur eine honigbringende Bienenart (lat. Apis mellifera) wird in der Produktion von Honig und Honigprodukten benutzt.  
  Die Ursachen des in den letzten Jahren beobachtetem massiven Bienensterben sind nicht bis zu Ende erforscht, jedoch gibt es seriöse Argumente zur Annahme, dass dieses mit den großformatigen Verunreinigungen der Umwelt, vorrangig in Zusammenhang mit dem Einsatz von Pestiziden, Herbiziden und Insektiziden zusammenhängt. &amp;nbsp;Enorme chemische Belastung auf den Organismus der Biene führt zur Reduzierung Ihre Immunität u. infolge dessen zum Wachstum von viralen und bakteriellen Erkrankungen der Bienne. Beispiel: Publikation von einer Gruppe amerikanischer Forscher (Procedings National Academie of Scienes (PNAS) vom 25.9.2018 mit Beweisen des direkten Zusammenhang zwischen dem Einsatz von meistverbreiteten Herbiziden und Massenbienensterben.  
  Für die Lösung des Problems Bienenmassensterbens gibt es 2 Wege:  
 
  Wesentliche Reduzierung des Einsatzes von chemischen Präparaten zur Bekämpfung der Insekten und Erweiterung der biologischen Methoden der Bekämpfung von Schädlingen  
  Detoxikation des Bienenorganismus und Steigung der antibakteriellen und antiviralen Immunität.  
 
  &amp;nbsp;  
  Die erste Richtung hängt mit den breitangelegten Maßnahmen innerhalb der Staaten und international zusammen.  
  Die zweite Richtung kann eine unterstützende und flankierende Hilfe für die Bienen werden, die ihren Gesundheitsstatus anhebt und die Möglichkeit des Überlebens in einer verunreinigten Umwelt erhöht.  
  Der Einsatz von künstlich hergestellten chemischen Stoffen im Kampf mit anderen chemischen Stoffen wird keinem Erfolg bringen. Von daher ist die Suche nach natürlichen biochemischen Verbindungen, die aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen werden, weitaus erfolgsversprechender. Solche Verbindungen sind nicht fremdartig für den Bienenorganismus und sind effektiv in der Detoxikation des Bienenorganismus, stärken seine antivirale und antibakterielle Immunität.  
  Zurzeit sind solche natürlichen Präparate bereits entwickelt. Es ist lediglich erforderlich, die Prüfung ihrer Effizienz an den Bienen und nach einer Korrektur der Herstellungstechnologie eine industrielle Produktion solcher Präparate aufzubauen. Zu Produkten dieser Reihe gehört auch  natürlicher Zeolit h, der sowohl allein als auch in der Kombination mit biochemischen Produkten anwendbar ist und bereits heute einen stärkenden Beitrag zur Bienengesundheit&amp;nbsp; in der Bienenhaltung in einigen Ländern leistet.  
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                            <updated>2019-01-24T11:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Effiziente und nachhaltige Bodenverbesserung mit Naturzeolith und Magnesium-B...</title>
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                                            Effiziente und nachhaltige Bodenverbesserung mit Naturzeolith und Magnesium-Bentonit.
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  Sehr geehrte Damen und Herren,  
  jedes Jahr hoffen die Landwirte auf hohe und qualitativ sichere Ernten. Die Tatsache, dass die Bodenfruchtbarkeit konsequent abnimmt, rückt in Hintergrund. Erst wenn man merkt, dass die „obligatorischen“ NPK-Dünger und Kalk nicht mehr das gewünschte Ergebnis erzielen und das bei stellenweise sogar anzutreffenden Überangebot an Stickstoff oder Kalium, wird mit der Suche nach alternativen Wegen begonnen. Einen dieser Wege möchten wir Ihnen anbieten und zwar durch den Einsatz von natürlichen Bodenhilfestoffen wie  Zeolith und Magnesium-Tonerde.   
  Darüber hinaus muss damit gerechnet werden, dass 2018 bis 2020 einige Wirkstoffe von Pflanzenschutzmitteln vom Markt genommen werden. Als möglichen Ausweg aus dieser Sackgasse verweist man auf alternative Methoden, wie z. B. die verstärkte Anwendung von Pflanzenstärkungsmitteln, zu denen mit Sicherheit auch Naturzeolith gezählt werden kann.  
  Vor dem Hintergrund der neuen Düngemittelverordnung, die nur noch den maximalen Einsatz von 170 Kilogramm Stickstoff pro Hektar und Jahr vorschreibt, ist der Einsatz von Naturzeolith eine willkommene Ergänzung.  
  Als bodenbildende und siliziumhaltige Mineralstoffe, stellen Zeolith und Bentonit ein wichtiges Glied der organisch-mineralischen Verbindungen, wie Bodenhumus, dar und spielen als solche eine Schlüsselrolle für die Bodenfruchtbarkeit. Bereits Justus von Liebig postulierte, dass für die  Ertragssteigung und Prävention der Bodendegradation  ein Eintrag von aktiven Verbindungen von N, P, K und Si notwendig ist. In unserer Zeit sind sich die Wissenschaftler einig, dass Silizium zusammen mit Kohlenstoff die Bodenfruchtbarkeit ausbildet und eine wichtige Rolle im Boden- und Pflanzenschutz spielt.   
  Denn die Hauptfunktion des Siliziums in der Pflanze ist der Aufbau und die Sicherung des natürlichen Schutzes der Pflanze vor ungünstigen Faktoren wie Verunreinigung, Krankheits- und Schädlingsbefall, Frost, Trockenheit, Nähstoffmangel u.a.   
  Der Einsatz von Pestiziden und Herbiziden vor dem Hintergrund der siliziumhaltigen Bodenhilfestoffe kann stark reduziert werden.  
  Als Multitalente können diese siliziumhaltigen Mineralhilfsstoffe positiv die wichtigen Bodenfruchtbarkeitparameter wie Nähstoffspeicherkapazität, Wasserspeichervermögen, Bodenstruktur und das Angebot an nützlichen Mikroorganismen und vieles andere mehr positiv beeinflussen. Mit dem Einsatz von Zeolith bietet sich beispielweise die Möglichkeit, den Eintrag von traditionellem chemischem Dünger bei gleichzeitigem Ausbringen, dauerhaft zu reduzieren.  
  Die Folge: Steigerung der Erträge und Verbesserung der Qualität der Bodenfrüchte mit gleichzeitiger positiver Veränderung der Bodenstruktur und Bodenbiologie. Unser „Kraut“ gegen Bodendegradation wächst zwar nicht, kommt jedoch natürlich auch aus dem Boden und trägt den Namen „Naturzeolith“ und wird dem Boden zurückgeführt.  
  Ein weiterer Vorteil ist die einfache Handhabung und die ökologische Unbedenklichkeit. Wir sind ein ökologisch fokussiertes Unternehmen in Ostdeutschland und vertreiben Naturzeolithe über den Direktbezug von den Förderbetrieben auf der Basis von Exklusivverträgen zu sehr guten Preisen, in jeder gewünschten Menge, Körnung und Verpackung.  
  &amp;nbsp;  
  Die Vertriebsgenehmigung ist in der sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft, dem Regierungspräsidium Leipzig und im Amt für Landwirtschaft und Gartenbau Rötha bei Leipzig registriert. Darüber hinaus ist unser Material in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau in Deutschland gelistet.  
  Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Gerne erläutere ich Ihnen die Einzelheiten in einem persönlichen Gespräch.  
  Mit freundlichen Grüßen  
  Dipl. Ing. Nina Schulze  
  (Inhaberin)  
 Passende Produkte finden Sie in der Kategorie  Bodenverbesserung . 
 Großmengen und Staffelpreise auch für Wiederverkäufer auf  Anfrage . 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2018-10-02T11:55:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Gesunde Nahrungsmittel benötigen gesunde Böden</title>
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                                            Der Einsatz von Naturzeolith zur Bodenverbesserung
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   Gesunde Nahrungsmittel benötigen gesunde Böden   
   Der Einsatz von Naturzeolith zur Bodenverbesserung   
 &amp;nbsp; 
 Eine gesunde Ernährung gehört heute zu denen am meisten in der Gesellschaft diskutierten Themen. Dass diese auf den Feldern und Weiden beginnt ist nicht immer und nicht allen bewusst. Eine der wichtigsten Eigenschaften der Böden ist ihre Fruchtbarkeit. Naturzeolith ebenso wie Montmorillonit bilden gemeinsam einen Bodenkern mit hohem Speicher- und Ionenaustauschvermögen, welcher hauptsächlich die Bodenfruchtbarkeit ausmacht. In der landwirtschaftlichen Praxis wird vor allem Klinoptilolith-Zeolith seit bereits mehreren Jahrzehnten weltweit erfolgreich eingesetzt und bietet besonders heute eine sinnvolle, ökologische und wirtschaftliche Ergänzung in Sachen Bodenverbesserung, Boden- und Pflanzenschutz. 
 &amp;nbsp; 
  Eigenschaften  
 Dank seiner  &amp;nbsp; wertvollen Eigenschaften, der hohen Adsorption, der Kationenaustauschkapazität und seiner Fähigkeit die Feuchtigkeit zu speichern und abzugeben, wirkt Klinoptilolith im Boden als ein mehrjähriger mineralischer Regulator des Wasser- und Salz-Haushaltes im Boden. Der Eintrag von Naturzeolith in den Boden zusammen mit anderen Düngemitteln führt zur Speicherung der Nährstoffe und ihrer besseren und prolongierten Aufnahme. Die N-, P-, K- und Si- Balance wird positiv beeinflusst. Des Weiteren werden Naturzeolithe erfolgreich als Träger für Herbizide, Pestizide, Fungizide und Effektiven Mikroorganismen (EM) genutzt. 
 &amp;nbsp; 
  Positive Wirkungen und Vorteile   
 Der Einsatz von Naturzeolith als Bodenverbesserer beeinflusst den Boden in vielfacherweise positiv: 
 
 die Kationenaustauschkapazität des Bodens wird erhöht und damit wird seine Fruchtbarkeit gesteigert, was besonders für karge und ausgelaugte Böden mit starken Wasserschwankungen wichtig  &amp;nbsp; ist 
 das Wasserspeichervermögen wird erhöht, was besonders vorteilhaft für sandige Böden ist 
 die Struktur des Bodens wird verbessert und damit der Luft und Wasseraustausch erleichtert 
 die Ausbildung von Humus wird gefördert 
 der pH-Wert des Bodens wird erhöht – nicht so stark neutralisierend wie Kalk, jedoch mit einer längeren Wirkung ohne Verdichtungen im Boden zu bilden und  &amp;nbsp; den Pflanzen Mg zu entziehen 
 spendet Boden biogene Makro- (Ca, K, Mg) und Mikroelemente z.B. Se, Co, Mo u.a. bedarfsabhängig 
 
 
 stärkt das Wurzelsystem und beugt den Fäulnisprozesse vor 
 fördert das Wachstum der bodennützlichen Mikroflora 
 
 
 erhöht die Resistenz der landwirtschaftlichen Kulturen gegenüber Pflanzenkrankheiten 
 
 
 die Wirkung von Stickstoff-Düngern wird Dank N-Bindung an das Zeolith stabilisiert und verlängert, die Auswaschung von Stickstoff wird reduziert 
 
 
 die Aufnahme und Akkumulation von Nitraten in den landwirtschaftlichen Kulturen wird reduziert 
 
 
 Schadstoffe wie Schwermetalle werden durch selektiven Ionenaustausch und mit Hilfe seiner Adsorptionskräfte gebunden und somit ihre Aufnahme und Akkumulation in den Pflanzen verhindert 
 
 
 Naturzeolith trägt zu einer wesentliche Ertragssteigerung und Verbesserung von qualitativen und nahrungsrelevanten Merkmalen der landwirtschaftlichen Kulturen inkl. Geschmack und Aroma z.B. Vitamin C-Gehalt und Zucker-Gehalt 
 
 Darüber hinaus kann Naturzeolith als Basis bzw. wichtiger Komponente von Bodensubstraten für Gewächshäuser und Zimmerpflanzen sowie zur Kompostierung von organischen &amp;nbsp;  Reststoffen und Aufwertung von Gärresten aus Biogasanlagen eingesetzt werden, praktisch überall entlang der gesamten Kreislaufkette, vom Boden bis Bodenfrüchte- und Abfallverarbeitung hin. 
 &amp;nbsp; 
  Einsatzempfehlung, Dosierung, Lagerung  
 Zeolith (Klinoptilolith) ist in Europa als Futtermittelzusatzstoff, Fließstoff und Bindemittel (1g568) und als Bodenhilfsstoff sowohl für die konventionelle als auch für ökologische Landwirtschaft zugelassen. 
 &amp;nbsp; 
  Dosierung:  &amp;nbsp;   
 5-10 t/ha und ggbfs. mehr, abhängig von Bodenart und Gefährdungsgrad des Bodens 
 Bei der Anpflanzung von Büschen und Bäumchen 0,5-1,0 kg pro Gewächs oder ¼ der Bodenlochfüllung. 
 Bei der Zubereitung von Bodensubstraten für Balkon- und Zimmerpflanzen geht man  von einem Mischverhältnis von ¼ Zeolith und ¾ Kompostboden aus. 
  Körnungen:   &amp;nbsp; 0,00-0,05 mm; 0,3-0,6 mm; 0,6-1 mm; 1-3 mm 
  Lagerung:  trocken lagern&amp;nbsp; 
 Neben Naturzeolith bieten wir zur Bodenverbesserung auch  Agrar Ca-Bentonit (FG 0,5-2 mm)  und  für Garten- und Landschaftsbau ein spezieller  Teich-Dicht-Ton, ein Bentonit  mit dem  Mineral Montmorillonit  als Hauptbestandteil zur Abdichtung von Gartenteichen, Regenwasserrückhaltebecken, Bachläufen etc. 
 Passende Produkte finden Sie in der Kategorie  Bodenverbesserung . 
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                            <updated>2017-07-27T13:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Ammoniumaustausch mit Klinoptilolith aus Mexiko</title>
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                                            Vier Naturzeolithe vom Typ Klinoptilolith aus den beiden mexikanischen Bundesstaaten San Luis Potosi und Sonora wurden hinsichtlich der Eignung zum Austausch von Ammoniumkationen (NH4+) untersucht. Die Aufnahme von NH4+ durch das Naturzeolith wird vom pH-Wert und der Temperatu...
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                   Ammoniumaustausch mit Klinoptilolith aus Mexiko   
 Vier Naturzeolithe vom Typ Klinoptilolith aus den beiden mexikanischen Bundesstaaten San Luis Potosi und Sonora wurden hinsichtlich der Eignung zum Austausch von Ammoniumkationen (NH4+) untersucht. Die Aufnahme von NH4+ durch das Naturzeolith wird vom pH-Wert und der Temperatur leicht beeinflusst, jedoch kaum von der Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e der Zeolith-Partikel. Ein Klinoptilolith aus der Region San Luis Potosi besitzt im Vergleich die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Aufnahme- bzw. Austauschkapazit&amp;auml;t f&amp;uuml;r Ammoniumkationen. 
 &amp;nbsp; 
  Die Bedeutung des Ammoniumaustauschs mit Zeolithen  
 Naturzeolithe werden haupts&amp;auml;chlich in der Umweltsanierung, in der Energieeinsparung, in der Landwirtschaft sowie in der Minen- und Metallindustrie eingesetzt. Die wichtigste Verwendung der Zeolithe ist dabei der Einsatz in der Umweltsanierung. Die molekulare Struktur der Zeolithe weist Poren auf, die an ihren Oberfl&amp;auml;chen mit den austauschbaren und f&amp;uuml;r die Umwelt unsch&amp;auml;dlichen Kationen K+, Na+. Ca2+ und Mg2+ besetzt sind. Zeolithe k&amp;ouml;nnen nun in einem Austauschprozess Kationen, die f&amp;uuml;r die Umwelt sch&amp;auml;dlich sind, aufnehmen und daf&amp;uuml;r die genannten, unsch&amp;auml;dlichen Kationen abgeben. In j&amp;uuml;ngerer Zeit fand die Beseitigung stickstoffhaltiger, organischer Verbindungen aus Abw&amp;auml;ssern eine zunehmende Bedeutung. Diese stickstoffhaltigen Verbindungen werden bis zum Ammoniumkation NH4+ abgebaut, das Algen und anderen Pflanzen als idealer N&amp;auml;hrstoff dient und somit in Gew&amp;auml;ssern zur Eutrophierung, d.h. zum unkontrollierten Algen- und Pflanzenwachstum, f&amp;uuml;hren kann. Zur Entfernung von Ammoniumverbindungen aus den Gew&amp;auml;ssern wurden bislang verschiedene biologische und physikalisch-chemische Verfahren entwickelt. Zu den letzteren Verfahren z&amp;auml;hlt der Ionenaustausch mit Naturzeolithen, der zunehmend an Bedeutung gewinnt. Es ist bekannt, dass die Austauschkapazit&amp;auml;t des Naturzeoliths Phillipsit f&amp;uuml;r Ammonium um 70% gr&amp;ouml;&amp;szlig;er ist als beim Klinoptilolith, doch Phillipsit ist instabil und teuer. Nun wurde die Austauschkapazit&amp;auml;t von Klinoptilolith aus verschiedenen mexikanischen Regionen in Abh&amp;auml;ngigkeit von pH-Wert, Temperatur und Partikelgr&amp;ouml;&amp;szlig;e untersucht. 
 &amp;nbsp; 
  Die Durchf&amp;uuml;hrung der Experimente mit Klinoptilolith aus Mexiko  
 Die vier untersuchten Zeolithe aus Mexiko, das SAL1 und TAM2 aus dem Bundesstaat San Luis Potosi sowie SON1 und SON2 aus dem Bundesstaat Sonora, enthalten haupts&amp;auml;chlich Klinoptilolith mit Beimengungen an Feldspat, Quarz und Calcit. SAL1 und TAM2 zeichnen sich durch eine deutlich gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Teilchenoberfl&amp;auml;che aus. Das jeweilige Material wurde in drei Partikelgr&amp;ouml;&amp;szlig;en gesiebt (0.42 mm, 0.18mm und 0.09mm), gewaschen und bei 110 &amp;deg;C getrocknet. Eine definierte Ausgangsl&amp;ouml;sung an Ammoniumchlorid (NH4Cl) diente als Testl&amp;ouml;sung. Unterschiedliche pH-Werte der L&amp;ouml;sungen wurden mit Salzs&amp;auml;ure und Natronlauge eingestellt. Diese Ausgangsl&amp;ouml;sungen wurden mit dem Zeolith versetzt und dann im Beh&amp;auml;lter bei konstant 20&amp;deg;C bis zur Erreichung des Gleichgewichts, d.h. dem Erreichen der maximalen Aufnahme an NH4+, f&amp;uuml;nf Tage ger&amp;uuml;hrt. Die experimentelle Kationenaustauschkapazit&amp;auml;t (KAK), d.h. die maximale Aufnahme an Ammoniumkationen, nimmt in der Richtung TAM2 &amp;gt; SON2 &amp;gt; SAL1 &amp;gt; SON1 ab, wobei TAM2 etwa 1,1 -1,3 mal so viel Ammonium aufnehmen kann wie die anderen Zeolithe. F&amp;uuml;r TAM2 wurde der Einfluss des pH-Wertes durch Variation von 3 bis 6 untersucht. Im mehr sauren Bereich (pH = 3) zeigt sich eine leicht erh&amp;ouml;hte Ammoniumaufnahme (bis ca. 10%). Ein Vergleich bei unterschiedlichen Temperaturen (15&amp;deg;C, 25&amp;deg;C und 40&amp;deg;C) zeigt, dass die Ammoniumaufnahme mit der Temperaturerh&amp;ouml;hung leicht ansteigt (5-12%). Die Teilchengr&amp;ouml;&amp;szlig;e (Durchmesser 0.42 mm, 0.18mm und 0.09mm) zeigt praktisch keinen Einfluss auf die Ammoniumaufnahme. Entscheidend ist hier nicht die &amp;auml;u&amp;szlig;ere Oberfl&amp;auml;che, sondern die Oberfl&amp;auml;che der inneren Poren und Kan&amp;auml;le in der molekularen Struktur der Zeolithe. Das aufgenommene Ammonium kann im Austausch gegen die Kationen K+ bzw. Na+ wieder reversibel abgegeben werden. 
 &amp;nbsp; 
  Eignung der mexikanischen Naturzeolithe zur Entfernung von Ammonium  
 Die untersuchten mexikanischen Zeolithe vom Typ Klinoptilolith eignen sich zur effizienten Entfernung von Ammonium aus belasteten Gew&amp;auml;ssern. Die h&amp;ouml;chste Aufnahme- bzw. Austauschkapazit&amp;auml;t f&amp;uuml;r Ammonium hat dabei das Klinoptilolith TAM2 aus San Luis Potosi. 
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                            <updated>2015-11-23T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Zeolith zur Aufnahme von Schwermetallen</title>
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                   Anreicherung von Schwermetallionen in Naturzeolithen   
 Zeolithe eignen sich als effektives Anreicherungsmittel zur Aufnahme von Schwermetallen, um diese aus w&amp;auml;ssrigen L&amp;ouml;sungen zu entfernen. Aus Kuba stammende Zeolithe wurden hinsichtlich ihrer Eignung zur Entfernung der Schwermetalle Kupfer, Zink und Nickel aus Abw&amp;auml;ssern untersucht. Die Reaktion zur Entfernung der Schwermetalle wurde mittels kinetischer Untersuchungen experimentell bei verschiedenen pH-Werten, Metallkonzentrationen und Zeolithgehalten untersucht. Dabei zeigt sich, dass das untersuchte Zeolith aus Kuba f&amp;uuml;r die Aufnahme von Schwermetallen eine Selektivit&amp;auml;t in Richtung Kupfer &amp;gt;&amp;gt; Zink &amp;gt; Nickel aufweist. 
 &amp;nbsp; 
  Kubanische Naturzeolithe zur Entfernung von Schwermetallen  
 Die Entfernung von Schwermetallen aus Abw&amp;auml;ssern ist eine gro&amp;szlig;e Herausforderung in der Entsorgung. Bestimmte Adsorptionsmittel k&amp;ouml;nnen Schwermetalle anreichern und dadurch aus den Abw&amp;auml;ssern entfernen. In den zwei letzten Jahrzehnten lag der Forschungsschwerpunkt in der Nutzung von besonders kosteng&amp;uuml;nstigen Adsorptionsmitteln. Darunter z&amp;auml;hlen u.a. Kohle, Torf, Tone, Naturzeolithe, Rinde und andere Naturstoffe. Die Zeolithe z&amp;auml;hlen zu den silikatreichen Mineralen, die sich besonders durch ihre F&amp;auml;higkeit zur Aufnahme von Kationen der Schwermetalle auszeichnen. Die Aufnahme dieser Kationen l&amp;auml;uft mit einer bestimmten Reaktionsgeschwindigkeit (Kinetik einer Reaktion) bis zur Einstellung eines Gleichgewichts ab. Nun wurde das Adsorptionsverhalten der in Kuba vorkommenden Zeolithe zur Entfernung der Schwermetallkationen Cu2+, Ni2+ und Zn2+ aus Abw&amp;auml;ssern der Metall- und Elektroindustrie untersucht. Dabei wurde einerseits die Geschwindigkeit, d.h. die Aufnahme von Kationen pro Zeiteinheit, und andererseits die maximale Aufnahme an den Schwermetallen nach Einstellung des Gleichgewichts bestimmt. Diese kinetischen Experimente wurden bei unterschiedlichen pH-Werten und Metallkonzentrationen unter isothermen Bedingungen, d.h. bei einer konstanter Temperatur, durchgef&amp;uuml;hrt. 
 &amp;nbsp; 
  Die Durchf&amp;uuml;hrung der Experimente und Ergebnisse  
 Das verwendete kubanische Material enth&amp;auml;lt an Naturzeolithen 53% Klinoptilolith und 17% Mordenit. Weitere Bestandteile sind Feldspat, Quarz und Calcit. Das Material wurde gesiebt, bei 110 &amp;deg;C getrocknet und im Trockenschrank aufbewahrt. Definierte Ausgangsl&amp;ouml;sungen von Kupfersulfat, Zinksulfat und Nickelsulfat dienten als Abwassermodell. Die unterschiedlichen pH-Werte der L&amp;ouml;sungen wurden mit Salzs&amp;auml;ure und Natronlauge eingestellt. Diese Ausgangsl&amp;ouml;sungen wurden mit dem Zeolith versetzt und dann im Beh&amp;auml;lter bei konstant 20&amp;deg;C gesch&amp;uuml;ttelt. Die Bestimmung der Geschwindigkeit der Kationenaufnahme erfolgte mit der Kupfersulfatl&amp;ouml;sung. Dazu wurde die Konzentration der Kationen Cu2+ zu verschiedenen Zeitpunkten gemessen und mit der Ausgangskonzentration verglichen. Bereits nach 15 Minuten nahm die Konzentration der Kupferkationen um 70% ab, nach einer Stunde waren bereits 85% durch das Zeolith adsorbiert. Mit h&amp;ouml;herem pH-Wert nahm die Geschwindigkeit der Kationenaufnahme zu und erreichte im schwach alkalischen Bereich (pH-Wert 8) das Maximum. 
 Zur Bestimmung der maximalen Aufnahme an Kupfer, Zink und Nickel wurden die Ausgangsl&amp;ouml;sungen an Kupfer-, Zink- und Nickelsulfat bis zur Einstellung des Gleichgewichts vier Tage lang mit verschiedenen Mengen an Zeolith und bei unterschiedlichen pH-Werten gesch&amp;uuml;ttelt. Die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Menge an Kationen wird im pH-Bereich von 6-8 aufgenommen. Bei h&amp;ouml;heren Mengen an Zeolith verschiebt sich das Aufnahmemaximum zu niedrigeren pH-Werten in den sauren Bereich. Am besten werden Kupferkationen aufgenommen (bis zu 100%), gefolgt von Zink (bis zu 90%) und Nickel (bis zu 80%). 
 &amp;nbsp; 
  Eignung der kubanischen Naturzeolithe in der Schwermetallentsorgung  
 Die kubanischen Zeolithe zeigen f&amp;uuml;r die maximale Aufnahme an Schwermetallen eine Selektivit&amp;auml;t in Richtung Kupfer &amp;gt;&amp;gt; Zink &amp;gt; Nickel. Ihre F&amp;auml;higkeit, diese Schwermetalle aus Abw&amp;auml;ssern aufzunehmen, ist vergleichbar mit der von anderen kosteng&amp;uuml;nstigen Naturzeolithen. Auch wenn diese Aufnahmef&amp;auml;higkeit etwas unterhalb der von kommerziell erh&amp;auml;ltlichen Aktivkohle-Granulaten ist, so eignen sich die kubanischen Naturzeolithe als kosteng&amp;uuml;nstige Alternative. 
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                            <updated>2015-11-19T12:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Zeolith: Ein Substrat für Zimmerpflanzen und Exoten</title>
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                                            Als Bodenverbesserer eignet sich Naturzeolith ausgezeichnet als eigenständiges Substrat und Komponente von Substraten für Zimmerpflanzen.
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                 Als Bodenverbesserer eignet sich Naturzeolith ausgezeichnet als eigenständiges Substrat und Komponente von Substraten für Zimmerpflanzen. 
 Naturzeolith speichert Wasser, fördert bessere Luftzirkulation, wirkt als natürlicher Dünger, fördert stärkere Resistenz gegen Pflanzenkrankheiten, verbessert die Chlorophyllproduktion und intensiviert die Blumenfarben. 
 Naturzeolith wird in unterschiedlichen Dosierungen, in Abhängigkeit von spezifischen Bedingungen für verschiedene Pflanzengruppen angewendet. Als universal gilt die Zumischung des Naturzeolithe zum Bodensubstrat in einer Menge von ca. 25-30%. Große Pflanzen mit einem gut ausgebildeten Wurzelsystem (Zitruspflanzen, Fikus , Palmen, Kalanchoe) passen besser Substrate mit 50% Zeolithanteil. 
 Genauso gut eignet sich Naturzeolith für die Einwurzelung von Trieben, Stecklingen und die Keimung von Samen. Angewendet wird feinkörniger Naturzeolith pur oder in einer Bodensubstratmischung mit einem Naturzeolithanteil von 50-80%. Weiterhin wird Naturzeolith als Drainage angewendet. So eine Drainage aus dem grobkörnigen Naturzeolith nimmt effektiv überschüssiges Wasser auf und verhindert dadurch Fäulnis von Wurzeln und Stängeln. Gleichzeitig kann das im Zeolith gespeicherte Wasser bei ausbleibendem Giesen nach und nach an die Pflanze zurückgegeben werden. 
 Dosierungsmengen für Sukkulenten, Orchideen und Bonsai. Grundsätzlich kann Naturzeolith Pur (optimale Korngröße 3-5 mm), als Mischung mit dem Kies oder als Bestandteil der Bodensubstrate angewendet werden. Für die Wüstentypischen und Bergkakteen beträgt der optimale Anteil an Naturzeolith im Bodensubstrat ca. 1/3. Für die Wald- und Wiesen-Kakteen beträgt der Anteil 20%. Andere Sukkulenten wie Crassula, Calanchoe, Euphorbiaceae und Lithops wachsen gut auf einem Substrat mit einem Zeolithanteil von 50%. 
 Für die tropischen Pflanzen wie Philodendron oder Anthurium andreanum kann der optimale Anteil von Zeolith im Bodensubstrat ca. 40 % betragen. Dies gilt auch für Begonien, Gloxinien, Cyclamen, Farne u.ä., sowie für solche Ampelpflanzen wie Tradeskantien und Chlorophytum. Für Orchideen und Bonsai kann Naturzeolith pur oder in Mehrkomponentenmischungen z.B. in Kombination mit Kies oder Torf angewendet werden. 
   
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                            <updated>2014-10-08T00:00:00+02:00</updated>
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